Stellungnahme der CDU-Fraktion vom 23.10.2012 zur Schulwegesituation Grundschule Wittlaer

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Stellungnahme der CDU-Fraktion vom 23.10.2012 zur Schulwegesituation Grundschule Wittlaer

23.10.2012

Zur Umstellung der Schulbusanbindung der Franz-Vaahsen-Grundschule in Wittlaer zum Beginn des Schuljahres 2012/13 hatte die Stadtverwaltung – nach zuvor erfolgter Abstimmung mit Schulleitung und Elternpflegschaft – umfangreiche Maßnahmen zur Sicherung des Schulweges umgesetzt. Zu nennen sind insbesondere der Ausbau der Bushaltestelle Grenzweg und die Sicherung des Überganges der Bockumer Straße im Bereich Grenzweg durch die völlige Neugestaltung der Einmündung und Errichtung einer Ampelanlage.

 Auf dem Schützenplatz, der von den Schul- und Einsatzbussen der Rheinbahn, aber auch von den Eltern zur Anfahrt an die Schule genutzt wird, ist eine neue Bushaltestelle eingerichtet und mit einer Absperrkette gesichert. In diesem Bereich des Platzes ist der Buswendebereich markiert, ein Halten von PKW’s dort, und sei es auch nur zum kurzen Aussteigenlassen der Kinder daher nicht erlaubt. 

Der Schützenplatz bietet in seinem hinteren Bereich ausreichenden Platz, zu halten und zu parken. Insgesamt ist die Anfahrt der Eltern an die Schule von der Bockumer Straße auf den Schützenplatz, das Halten dort im hinteren Bereich und sodann die Ausfahrt über den Weg hinter der Schule und weiter über den Grenzweg möglich und auch so vorgesehen. Auf diese Verkehrsregelung hat die Schulleitung bereits mehrfach, so in ihrem Elternbrief vom 4. September 2012 und auch wieder im aktuellen Elternbrief vom 23. Oktober 2012, hingewiesen und die Eltern um Beachtung gebeten. Die Einhaltung dieser Wegeführung wurde in der Vergangenheit stichprobenweise in Zusammenarbeit mit der Polizei überprüft, weitere Aktionen hierzu können folgen. Begleitend werden die Kinder im Rahmen der schulischen Verkehrserziehung über die Situation informiert und das richtige Verhalten im Verkehr am und um den Schützenplatz  geübt.

Die Tatsache, dass schwerpunktmäßig morgens kurz vor Schulbeginn in einem Zeitfenster von nur etwa 10 bis 15 Minuten sowohl der Bus, als auch viele Eltern mit PKW zur Schule fahren, lässt sich nicht vermeiden, eine besondere Verkehrsdichte ist zu dieser Zeit vor vielen Schulen zu beobachten. „Die örtlichen Gegebenheiten ermöglichen aber eigentlich eine geordnete und Gefährdungen der Kinder weitestgehend vermeidende An- und Abfahrt, wenn die Eltern, also die Verursacher der morgendlichen ‚Rush-Hour’, die von der Schulleitung hierzu mehrfach erteilten Hinweise beachten und insbesondere nicht im Bereich der Buswende auf dem Schützenplatz, sondern im hinteren Bereich, anhalten“ stellt Andreas Auler, Bezirksvertreter aus Wittlaer und selbst Vater eines Franz-Vaahsen-Grundschulkindes, hierzu fest. „Statt inhaltsleerer und offenbar allein auf die Öffentlichkeitswirkung abzielender Anträge unterstützen wir die konstruktive Arbeit von Schulleitung und Polizei vor Ort“ so Andreas Auler weiter.

Die CDU-Fraktion der BV 5 begrüßt daher ausdrücklich die intensiven Maßnahmen von Schulleitung und örtlicher Polizei, durch nachhaltige Information der Eltern über die Anbindung und Verkehrsregelung im Bereich des Schützenplatzes auf das morgendliche Anbringungsverhalten der Eltern einzuwirken. Denn die Eltern, die ja ihre Kinder zur Schule bringen, sind Teil und Lösung des Verkehrsproblems vor der Schule zugleich. Deswegen ist es richtig, dass die Schulleitung im Zusammenwirken mit der Polizei die Eltern auf die von ihnen selbst verursachte Gefährdung durch das zum Teil rücksichtlose Parken auf dem Schützenplatz, zu schnelles Vorfahren und Verstopfung der Zubringerstrasse (durch Missachtung der eigentlich vorgesehenen rückwärtigen Abfahrt über den Schützenplatz) hinweist. Künftige unangemeldete Kontrollen der Polizei, wie schon in der Vergangenheit, sind hier ebenfalls sinnvoll. Zusätzliche Verwal­tungs­maßnahmen, die jetzt von offenbar mit den örtlichen Gegebenheiten und den bereits laufenden Maßnahmen vor Ort nicht vertrauten Kreisen in der Presse und der Bezirksvertetung gefordert werden, helfen da ersichtlich nicht weiter.